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18.04.2018 | Infoletter Mehr kreative Intelligenz mit stillen Momenten


Wenn unsere Leser diese Mai-Juni-Ausgabe in den Händen halten, hat er gerade statt gefunden: Der 25. April 2018 war der "Tag gegen Lärm - International Noise Awareness Day 2018“. Das Motto: "Laut war gestern!“ - in Deutschland eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.). An diesem Aktionstag geht es darum, die Aufmerksamkeit auf die Ursachen von Lärm und seine Wirkungen zu lenken, mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Denn wie auch Focus-Chefredakteur Robert Schneider im November 2017 für ein „Stille-Special“ nachvollziehbar feststellte, ist es heute kaum noch möglich echte Stille zu erleben. Das heißt: Kein Radio, kein Motorengeräusch, kein Handy-Klingeln, nicht mal das Surren eines Druckers oder einer Klimaanlage. Wir erleben im Gegenteil, dass unsere Welt immer lauter wird.

Echte Stille finden, das ist schwer. Manche Menschen können Stille sogar kaum noch aushalten, sie suchen im alltäglichen Lärm Ablenkung von ihren Sorgen. Dabei belegen viele Studien: Lärm kann krank machen, so u.a. Ergebnisse aus einer Gesundheitsstudie der Gutenberg Universität Mainz. Gereiztheit, Ärger, Erschöpfung und Stresssymptome durch Lärm beeinträchtigen auf Dauer Wohlbefinden, Gesundheit und Lebensqualität bis hin zu Angststörungen und Depressionen.

Forscher fanden andererseits heraus, dass zwei Stunden Stille täglich, neue Zellen im Hippocampus von Mäusen wachsen ließen. Das ist jene Hirnregion, die mit dem Lernen, dem Gedächtnis und Emotionen verknüpft ist. Die neuen Hirnzellen wurden schnell vom Gehirn aufgenommen und konnten verschiedene Funktionen übernehmen.

Es steht fest: Stille wirkt sich positiv aus. Sie reduziert Stresshormone, fördert die physische Gesundheit, sie erlaubt Selbstreflexion und erhöht die Auffassungsgabe. Sie fördert die Konzentration, lässt das Gehirn wachsen und macht kreativ.

Sehr kreativ ist etwa, dass der „A a a a a Very Good Song“ es in die Top 40 der iTunes-Charts schaffte. Dieser „Song“ von Samir Mezrahi bietet nichts weiter als zehn Minuten: Stille! Eigentlich konzipiert für die Abhilfe bei einem ärgerlichen technischen Problem von iPhone-Besitzern, hat er mittlerweile wohl auch so Einige überzeugt, dass Stille an sich schön sein kann.

Die daheim-Redaktion setzt auf das Konzept der ruhigen, gelassenen Momente. Das Magazin verschafft damit seinen Lesern eine Entschleunigungsoption und regt sie selbst zu mehr Kreativität an. Das sorgt für Konzentration und Aufmerksamkeit auf alle Inhalte - auch für Ihre Botschaften und Angebote.

Wir freuen uns auf Ihren Auftritt in daheim.