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18.05.2021 | NEWS Werte: Karriere wird den Deutschen seit der Pandemie immer unwichtiger, gleichzeitig gewinnt das Internet an Bedeutung

  • Es gibt eine deutliche Werteverschiebung der Deutschen
  • Gesundheit ist den Deutschen am wichtigsten
  • Nur noch 39 Prozent der Deutschen ist die Karriere 2021 wichtig, vor 5 Jahren waren es noch 46 Prozent
  • 65 bis 53 Prozent der Bevölkerung vertrauen öffentlich-rechtlichen Medien, Tageszeitungen und Magazinen
  • Internet ist wichtig, aber nicht immer vertrauenswürdig: Facebook, Instagram, Twitter & Co genießen bei 10 Prozent der Bevölkerung Vertrauen
  • Aktuelle, repräsentative Ergebnisse der Studie „Trusted Brand 2021“

Das letzte Jahr hat vielen vor Augen geführt, dass so Einiges im Leben eben nicht selbstverständlich ist. Die aktuelle Reader‘s Digest Studie „Trusted Brand 2021“ zeigt, was den Menschen am Herzen liegt, welche Werte für sie an oberster Stelle stehen und welchen Medien sie ihr Vertrauen schenken. Ganz klar und heute umso nachvollziehbarer steht an erster Stelle: Die Gesundheit. Mehr als 90 Prozent (92%) stellen sie an die Spitze der 19 vorgegebenen persönlich wichtigen Aspekte im Leben, vor 5 Jahren waren das 89 Prozent. Das unmittelbare Umfeld, die eigene Umgebung und die Familie und soziale Kontakte bleiben mit jeweils mehr als 70 Prozent ebenso weiter an der Spitze dieser Liste. Deutlich abgenommen hat hingegen der Karriere-Wille: Im Pandemie-Jahr ist der berufliche Erfolg nur noch für 39 Prozent der Erwachsenen ab 18 Jahre wichtig, vor 5 Jahren war es noch knapp die Hälfte der Bevölkerung (46 Prozent).

Werte Gesamt GenZ Trusted Brands 2021

Fast ebenso wichtig, wie der Freundeskreis ist für die Deutschen das Internet: 70 Prozent der Deutschen ab 18 Jahre bestätigen das Internet als einen (sehr) wichtigen Aspekt im Leben. In den vergangenen zwei Jahren ist dieser Wert um rund 13 Prozent gestiegen, was sicher am höheren Informationsbedürfnis durch die Pandemie liegt. Wobei Smartphone und Tablet „nur“ jedem Zweiten (sehr) wichtig sind, im 5-Jahres-Vergleich stieg dieser Wert deutlich, es waren 2017 ein gutes Drittel, denen ein Mobile-Device wichtig war.

„Soziale Medien“ werden nur von jedem vierten Deutschen als (sehr) wichtig betitelt und bleiben weiter am Ende der Liste, genderunabhängig. Nach Altersgruppen liegt da lediglich die sogenannte GenZ (18-25 Jahre) mit 41 Prozent deutlich über dem Schnitt. Generell genießen die klassischen Medien in der Bevölkerung ein hohes Vertrauen: Drei von vier Deutschen vertrauen den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern, 63 Prozent deren Radiosendern, 62 Prozent den Tageszeitungen und 58 Prozent den überregionalen Tageszeitungen und Nachrichten-Websites, 53 Prozent den Magazinen. Obwohl für die GenZ das Internet wichtig ist, rutscht das Vertrauen in die Social Medien in der Gesamtbevölkerung bei Facebook, Instagram, Twitter, TikTok & Co. unter die 10-Prozent-Marke. Internet ist also wichtig, aber nicht immer vertrauenswürdig.

Laut „Trusted Brand 2021“ treten Karriereaspekte über die letzten fünf Jahre deutlich zurück. Karriere und beruflicher Erfolg ist heute nur noch für 39 Prozent der Deutschen wichtig, 2017 war die Karriere noch für knapp die Hälfte der Bevölkerung sehr wichtig (46%). Deutliche Unterschiede gibt es hier in den Altersgruppen: Während in der Generation Z (18-25 Jahre) Zweidrittel die Karriere wichtig finden, sind es in der Generation Y (26-39 Jahre) nur noch die Hälfte und ab einem Alter von 40 Jahren, nimmt der berufliche Erfolg deutlich an Bedeutung ab – ein Drittel im Alter zwischen 40 und 59 findet dann noch Bestätigung im Beruf.

„Es wird immer klarer, dass Unternehmen Haltung und gesellschaftliches Engagement zeigen müssen“, sagt Andreas Schröder, Geschäftsführer von Reader’s Digest Deutschland. „Gerade in diesen Zeiten benötigen die Menschen Orientierung an den Werten, die für sie von besonderer Bedeutung sind. Unsere Trusted Brand Studieninitiative gehört nicht nur aus diesem Grund zu den wichtigen Gradmesssern gesellschaftlicher Befindlichkeit.“

Die Studie erhebt zudem den Vertrauensstatus der Deutschen in Bezug auf Unternehmen und ihre Marken. Zu den Vertrauenswürdigsten Marken 2021 gehören für die Deutschen:

Abtei, Allianz, Aspirin, Bosch, C&A, Dr. Oetker, Edeka, Frosch, Gerolsteiner, Haribo, Hohes C, Nivea, Persil, Rotkäppchen, Rügenwalder Mühle, Samsung, Sparkasse, Teekanne, Volkswagen, Weight Watchers, Wick. In weiteren Kategorien nach Leistung wie z.B. Qualität, Umweltschutz, Innovationskraft, Kundenzufriedenheit konnten sich an der Spitze zudem als höchst vertrauenswürdig positionieren: Miele, Apple, Frosch, Amazon und Aldi.

Medienvertrauen Trusted Brands 2021

Reader’s Digest erhebt mit den Trusted Brand Studien seit mehr als 20 Jahren jährlich den Vertrauensstatus der Deutschen zu verschiedenen Themen. Das Magazin Reader‘s Digest ist mit einer Auflage von rund 200.000 verkauften Exemplaren eines der meistverkauften Monatsmagazine in Deutschland und erreicht 1,4 Millionen Leser und Leserinnen. Das Unternehmen Reader’s Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH gehört zur europaweit operierenden CIL-Group, Madrid.


Detaillierte Ergebnisse und weitere Fragen zur Studie erläutert gerne:

Solvey Friebe:
Tel.: 0170 / 484 3509
E-Mail: solvey.friebe@readersdigest.de

Weitere Ergebnisse der Studie beim Institut Dialego:
Trusted Brands 2021 Deutschland
https://web.dialego.de/trusted-brands-de
Trusted Brands 2021 Schweiz
https://web.dialego.de/trusted-brands-ch

Untersuchungssteckbrief: Die Studie beschäftigt sich intensiv mit der Vertrauenslage der Deutschen und ist seit vielen Jahren Vorreiter für andere Studien dieser Art. Mit der aktuell vorliegenden Studie werden Fragestellungen rund um die Beziehung zwischen Konsument und Marke beleuchtet - wie nah stehen Marken den Konsumenten. Reader’s Digest Deutschland hat mit dem Institut Dialego, Aachen, einen Weg eingeschlagen, der ein interessantes Monitoring von Marken und ihren Stärken aus Sicht der Verbraucher erlaubt. Der besondere Gradmesser zum Verbrauchervertrauen ist, dass die Frage nach den vertrauenswürdigsten Marken offen, also ohne jegliche Markenvorgabe, gestellt wird. Der Konsument allein gibt preis, welche Vertrauensmarke bei ihm ganz obenan steht. Im Dezember 2019 wurden dazu 4.001 Deutsche - bevölkerungsrepräsentativ ab 18 Jahre - online befragt und ihre Beziehung zu den Marken untersucht.